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Chip - IT-Rezensionen

Viele Fotografen haben wahrscheinlich schon einmal mehrere Bilder zu einem einfachen, sogenannten Teilpanorama zusammengesetzt. Wer es mit der Panoramafotografie aber richtig ernst meint, wird bald mit 360-Grad-Ansichten, sphärischen, zylindrischen und kubischen Panoramen konfrontiert. Dass hinter perfekten und sehenswerten Ergebnissen mehr als nur ein paar Mausklicks stecken, führt Thomas Bredenfeld in seinem Buch über Panoramafotografie vor Augen.
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Man merkt Bredenfeld beim Lesen recht schnell die Liebe zum Detail und den hohen Rechercheaufwand an – die Informationsdichte ist enorm und erfordert hohe Aufmerksamkeit.
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Neben allen im Buch erstellten, wirklich sehenswerten Panoramen gibt es Buchaktualisierungen, Tipps und Nützliches wie eine Linkliste zu Anbietern, die auf das Drucken von großen Panoramen spezialisiert sind.
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Deshalb stellt Bredenfeld eine Vielzahl an möglichen Kombinationen vor: zylindrische oder sphärische Panoramen, aufgenommen mit Fischauge- oder Weitwinkelobjektiv, befestigt auf einem einfachen oder komplexen Panoramakopf. Überall erfährt der Leser die Vor- und Nachteile – auch die aktuellen Preise sind vermerkt.
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Die nächsten zwei Kapitel stellen die auf das Zusammenfügen der Einzelbilder spezialisierten Programme vor – inklusive Anwendungsbeispiele. Photoshop kommt hier ebenso vor wie Autodesk Stitcher, Autopano Pro, PTGui und Hugin. Die sechs Beispiele unterscheiden sich vom Aufwand und der Komplexität enorm und geben dem Leser einen schönen Überblick über einfache und aufwendige Panoramen.
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Fazit
Auf den rund 350 Seiten bietet sich dem Leser ein rundum gelungenes Werk. Es findet sich ein ausführlicher Leitfaden von den wichtigen Überlegungen vor der Aufnahme über die Bearbeitung und Zusammensetzung der Einzelbilder bis zur Ausgabe im Druck oder als Online-Präsentation im Internet. Dass Thomas Bredenfeld viel Herzblut in das Projekt gesteckt hat, wird mit jeder Seite deutlicher. Insgesamt kann das Buch durch seine enorme Informationsdichte locker als aktuelles Standardwerk in der Panoramafotografie bezeichnet werden.

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Christian Öser - Chip - IT-Rezensionen

02 / 2010